Helmut Freitag: Deutschlands Städte im Vergleich

Helmut Freitag: In Deutschlands Top 7 Städten steigt das Immobilien-Preisniveau stetig an. Gleichzeitig ziehen immer mehr Menschen von ländlichen Regionen in Ballungszentren um eine bessere Lebensqualität genießen zu können.

 

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Helmut Freitag: Deutschlands Städte im Vergleich

„Niedrigzinsen und der Mangel an rentableren Anlagealternativen lassen die Preise für Mieten und Kaufen weiterhin stark ansteigen,“ erzählt Vorstand der GREAT AG Helmut Freitag. Auf diese Weise erhöhen sich vor allem die Preise in Deutschlands sieben A-Städten (darunter Berlin, Hamburg und München) um 11,9 bzw. 5,7 Prozent, während das Preiswachstum in Deutschlands 14 B-Städten wie z.B. Hannover, Leipzig und Mannheim bei 8 bzw. 3,6 Prozent niedriger ausfällt.

Dieses Preiswachstum könnte darauf hinweisen, dass die Nachfrage und Beliebtheit in den A-Städten überproportional größer ist, als die der B-Städte. Jedoch geht man davon aus, dass es ein höheres Bevölkerungswachstum in B-Standorten und dem Umland der Metropolen gibt, weil dort keinen so extremen Preisanstieg zu vermerken gibt. „Städte wie Bremen oder Mainz wachsen mittlerweile stärker als Berlin, dessen Bevölkerung zunehmend das Umland als Wohnort vorzieht,“ erzählt Immobilienexperte und Vorstand der GREAT AG Helmut Freitag. Im Jahr 2016 wurde bereits die Hauptstadt überholt. Zu diesem Zeitpunkt lag die Zuwanderung dort bei 15 Prozent, während die anderen beiden Städte um durchschnittlich 16 Prozent wuchsen.

Das Transaktionsvolumen wuchs durchschnittlich in europäischen Städten gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent. Es ist interessant zu bemerken, dass ein Drittel des in Europa investierten Kapitals dabei auf Deutschland entfiel. „Den ersten Platz im europäischen Städteranking, ohne große Überraschung belegt dabei Deutschlands Hauptstadt Berlin,“ sagt Helmut Freitag, ein Experte für Projektmanagement von großen Immobilienkomplexen und Investments.

Im Europavergleich: Berlin ist Nummer eins

Aber nicht nur Berlin, auch Frankfurt am Main (Platz 5), Hamburg (Platz 8), Düsseldorf (Platz 12) und München (Platz 13) sind im europäischen Top 20 Ranking der Investoren. Obwohl Großbritannien sogar gleich sechs Städte in den 20 besten Locations platzieren konnte, kann Großbritannien nicht mit den Investitionsvolumen Deutschlands mithalten. Ein Drittel des Kapitals, das in Wohnimmobilien investiert wurde, wird in deutschen Städten platziert.

Deutschland kam vor allem die föderale Struktur mit mehreren Großstädten und zahlreichen Industriestandorten zugute. Spanien und Frankreich konnten jeweils zwei Standorte, Dänemark, Österreich, Irland und die Niederlande jeweils einen Standort unter den zwanzig europäischen Top Metropolen platzieren.

„Der Grund für die erfreuliche Entwicklung im deutschen Immobilienmarkt waren vor allem die Aktivitäten ausländischer Investoren im europäischen Wohninvestmentmarkt. Auch langfristig geht man aufgrund der aktuellen sozio-ökonomischen Entwicklungen – wie sinkenden Haushaltsgrößen und einer zunehmenden Verstädterung – von einer weiterhin positiven Entwicklung aus,“ so Immobilienexperte Helmut Freitag von der GREAT AG in Langenhagen bei Hannover.

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