Entwicklung - GREYS.CC https://greys.cc/tag/entwicklung/ Berichte aus der Welt des Geldes Sun, 04 Dec 2022 09:22:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 https://greys.cc/wp-content/uploads/2019/04/cropped-coal-harbour-745800-1-1-32x32.jpg Entwicklung - GREYS.CC https://greys.cc/tag/entwicklung/ 32 32 Bad Homburg – publity verkauft Büroimmobilie https://greys.cc/bad-homburg-publity-verkauft-bueroimmobilie/ https://greys.cc/bad-homburg-publity-verkauft-bueroimmobilie/#respond Fri, 05 Mar 2021 09:45:18 +0000 https://greys.cc/?p=507 Bad Homburg – publity verkauft Büroimmobilie – publity hat die Immobilie im Jahr 2017 erworben und seither erfolgreich entwickelt; zu den Hauptmietern zählen die Deutsche Bahn sowie ein großer Klimaanlagenhersteller. publity AG: erfolgreicher Verkauf einer Gewerbeimmobilie in Bad Homburg mit Deutsche Bahn als Hauptmieter Bad Homburg – Bürogebäude erfolgreich verkauft Die publity AG (Scale, ISIN DE0006972508, […]

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Bad Homburg – publity verkauft Büroimmobilie – publity hat die Immobilie im Jahr 2017 erworben und seither erfolgreich entwickelt; zu den Hauptmietern zählen die Deutsche Bahn sowie ein großer Klimaanlagenhersteller. publity AG: erfolgreicher Verkauf einer Gewerbeimmobilie in Bad Homburg mit Deutsche Bahn als Hauptmieter

Bad Homburg - publity verkauft Büroimmobilie
Bad Homburg – publity verkauft Büroimmobilie

Bad Homburg – Bürogebäude erfolgreich verkauft

Die publity AG (Scale, ISIN DE0006972508, „publity“) hat in ihrer Funktion als Asset Manager eine Büroimmobilie in Bad Homburg erfolgreich veräußert. Über den Kaufpreis sowie den Käufer wurde Stillschweigen vereinbart. Das Bürogebäude weist eine Gesamtmietfläche von knapp 5.200 Quadratmetern auf und befindet sich in einem zentral gelegenen Gewerbegebiet von Bad Homburg, vor den Toren von Frankfurt am Main. In unmittelbarer Nähe des Objekts befinden sich u. a. die renommierte Bildungseinrichtung accadis Bildung mit Ihrem Angebot vom Kindergarten bis zum Hochschulabschluss sowie der Autobahnanschluss A 5.

GORE German Office Real Estate AG – Bestandsportfolio

publity hat die Immobilie im Jahr 2017 erworben und seither erfolgreich entwickelt; zu den Hauptmietern zählen die Deutsche Bahn sowie ein großer Klimaanlagenhersteller. Die Büroimmobilie befindet sich im Bestandsportfolio der GORE German Office Real Estate AG (ISIN DE000A0Z26C8), einer mittelbaren Tochter der publity AG.

publity – Verkauf der Gewerbeimmobilie

Frank Schneider, Vorstand der publity: „Mit dem erfolgreichen Verkauf der Gewerbeimmobilie in Bad Homburg konnten wir erneut unter Beweis stellen, dass wir bei der Immobilienentwicklung die komplette Wertschöpfungskette abdecken. Die Immobilie besticht vor allem durch ihre ausgezeichnete Lage. So befindet sich nicht nur die Großstadt Frankfurt am Main in der Nähe des Objekts. Auch zählt Bad Homburg selbst zu einem hoch-attraktiven Standort in der Rhein-Main-Region.“

publity AG – tragfähiges Netzwerk in der Immobilienbranche

Die publity AG („publity“) ist ein auf Büroimmobilien in Deutschland spezialisierter Asset Manager und Investor. Das Unternehmen deckt den Kern der Wertschöpfungskette vom Ankauf, über die Entwicklung bis zur Veräußerung der Immobilien ab. Mit über 1.100 Transaktionen in den vergangenen sieben Jahren zählt publity zu den aktivsten Akteuren am Immobilienmarkt. Aktuell verwaltet das Unternehmen ein Portfolio mit einem Wert von über fünf Milliarden Euro. publity zeichnet sich durch ein tragfähiges Netzwerk in der Immobilienbranche sowie bei den Work-Out-Abteilungen von Finanzinstituten aus. Mit sehr gutem Zugang zu Investitionsmitteln wickelt publity Transaktionen mit einem hocheffizienten Prozess und mit bewährten Partnern zügig ab. Fallweise beteiligt sich publity als Co-Investor an Joint-Venture-Transaktionen und erwirbt Immobilien für den eigenen Bestand. Die Aktien der publity AG (ISIN DE0006972508) werden im Börsensegment Scale der Deutschen Börse gehandelt.

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publity AG Hamburg – Büroimmobilie verkauft https://greys.cc/publity-ag-hamburg-bueroimmobilie-verkauft/ https://greys.cc/publity-ag-hamburg-bueroimmobilie-verkauft/#comments Fri, 04 Sep 2020 08:40:34 +0000 http://greys.cc/?p=386 publity AG Hamburg – Büroimmobilie verkauft – publity AG: Verkauf einer Büroimmobilie in zentraler Lage in Hamburg in der Willhoop 5 publity AG – Büroimmobilie in Hamburg verkauft Die publity AG (Scale, ISIN DE0006972508, „publity“) hat als Asset Manager eine rd. 3.600 Quadratmeter große Büroimmobilie in Hamburg erfolgreich veräußert. Der Käufer des im Jahr 1994 […]

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publity AG Hamburg – Büroimmobilie verkauft – publity AG: Verkauf einer Büroimmobilie in zentraler Lage in Hamburg in der Willhoop 5

publity AG Hamburg - Büroimmobilie verkauft
publity AG Hamburg – Büroimmobilie verkauft

publity AG – Büroimmobilie in Hamburg verkauft

Die publity AG (Scale, ISIN DE0006972508, „publity“) hat als Asset Manager eine rd. 3.600 Quadratmeter große Büroimmobilie in Hamburg erfolgreich veräußert. Der Käufer des im Jahr 1994 erbauten Gebäudes ist ein Immobilienunternehmen aus Berlin; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Langfristiger Ankermieter im Objekt

Die Immobilie in der Willhoop 5 in Hamburg, in direkter Nähe zum Flughafen Hamburg, wurde im Oktober 2017 erworben. Seither hatte publity das Bürogebäude kontinuierlich im Wert entwickelt. Langfristiger Ankermieter des Objekts ist das Gebäudedienstleistungsunternehmen Dussmann.

publity AG Büroimmobilienmarkt

Thomas Olek, CEO der publity AG: „Mit dem Verkauf der Immobilie in Hamburg haben wir erneut unter Beweis gestellt, dass wir über ein hervorragendes Netzwerk verfügen und dass der Büroimmobilienmarkt in Deutschland durch eine starke Nachfrage charakterisiert ist – sogar in diesen herausfordernden Pandemie-Zeiten.“

Über publity

Die publity AG („publity“) ist ein auf Büroimmobilien in Deutschland spezialisierter Asset Manager und Investor. Das Unternehmen deckt den Kern der Wertschöpfungskette vom Ankauf, über die Entwicklung bis zur Veräußerung der Immobilien ab. Mit über 1.100 Transaktionen in den vergangenen sieben Jahren zählt publity zu den aktivsten Akteuren am Immobilienmarkt. Aktuell verwaltet das Unternehmen ein Portfolio mit einem Wert von über fünf Milliarden Euro.

publity – tragfähiges Netzwerk in der Immobilienbranche

publity zeichnet sich durch ein tragfähiges Netzwerk in der Immobilienbranche sowie bei den Work- Out-Abteilungen von Finanzinstituten aus. Mit sehr gutem Zugang zu Investitionsmitteln wickelt publity Transaktionen mit einem hocheffizienten Prozess und mit bewährten Partnern zügig ab. Fallweise beteiligt sich publity als Co-Investor an Joint-Venture-Transaktionen und erwirbt Immobilien für den eigenen Bestand. Die Aktien der publity AG (ISIN DE0006972508) werden im Börsensegment Scale der Deutschen Börse gehandelt.

Quelle: Pressemeldung publity AG

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JDC Group feiert Umsatzwachstum https://greys.cc/jdc-group/ https://greys.cc/jdc-group/#comments Sat, 15 Feb 2020 11:15:22 +0000 http://greys.cc/?p=223 2019 war ein gutes Jahr für die JDC Group. Das normalerweise ’schwierigste‘, dritte Quartal hatte dieses Jahr ein bemerkenswertes starkes Wachstum zu verzeichnen. JDC Group verzeichnet stärkstes drittes Quartal aller Zeiten In den ersten neun Monaten diesen Jahres stiegen die Umsätze der JDC Group um rund 20 Prozent auf 79,6 Mio. EUR an, im dritten Quartal […]

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2019 war ein gutes Jahr für die JDC Group. Das normalerweise ’schwierigste‘, dritte Quartal hatte dieses Jahr ein bemerkenswertes starkes Wachstum zu verzeichnen.

JDC Group feiert Umsatzwachstum
JDC Group feiert Umsatzwachstum

JDC Group verzeichnet stärkstes drittes Quartal aller Zeiten

In den ersten neun Monaten diesen Jahres stiegen die Umsätze der JDC Group um rund 20 Prozent auf 79,6 Mio. EUR an, im dritten Quartal sogar um 24%.

Gleichzeitig steigt die EBITDA in den ersten neun Monaten um 45 Prozent. Ein besonders gutes Ergebnis war jedoch im dritten Quartal zu beobachten. Hier stieg die EBITDA um mehr als 100 Prozent.

Die JDC Group AG bestätigt hiermit stolz, dass mit den veröffentlichten Zahlen zur Unternehmensentwicklung, ein langfristiger Trend mit ansteigendem Wachstum verzeichnet wird.

Rückblickend sieht man: die positive Entwicklung resultiert ganz klar aus einer Umsatz- und Ergebnissteigerung im gut ausgebauten Segment Advisortech.

Im Advisortech wird die Nutzung vorhandener Strukturen auf neue Technologien abgestimmt und mit mobilen Applikationen, die zum Beispiel die Übersicht über alle bestehenden Versicherungsverträge für Kunden ermöglicht, neue Geschäftspotenziale ermöglicht.

Allerdings ist auch ein anderer Bereich zurück auf einem zweistelligen Wachstumspfad: Advisory hat im dritten Quartal äußerst gut abgeschnitten.

„Die Ergebnisse der ersten 9 Monate sind für uns sehr erfreulich, sagt Ralph Konrad, Finanzvorstand der JDC Group. „Wir sind eigentlich nur schlechtes vom 3. Quartal gewohnt. Dass wir aber nun in so einem Quartal im Umsatz noch stärker zulegen konnten als in den übrigen Quartalen zeigt, dass die Unternehmensentwicklung weiter in die richtige Richtung geht.“

Neue Anleihe erfolgreich platziert

Mit einer Welle voller guten Ergebnissen hat hat die Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der JDC Group AG, eine neue Anleihe 2019/2024 (ISIN DE000A2YN1M1) mit einem Emissionsvolumen von bis zu 25 Mio. Euro erfolgreich platziert.

Diese Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ein Kupon von 5,50%. Sie traf auf großes Interesse bei institutionellen Investoren und Privatanlegern und war gleich zum Zeitpunkt der vorzeitigen Schließung mehrfach überzeichnet.

„Über das große Interesse unserer bestehenden Anleihegläubiger sowie der vielen neuen privaten und institutionellen Anleger an der neuen Anleihe 2019/2024 freuen wir uns sehr.“

Institutionellen Anleger haben, im vergleich zu privaten Anleger, außergewöhnlich hohe Kapitalanlagen und investieren so häufig, dass sie einen Geschäftsbetrieb für ihre Investitionen benötigen.

„Wenn diese Investoren und vertrauen, zeigt das uns, dass wir als verlässlicher Partner am Kapitalmarkt wahrgenommen werden und ist eine Bestätigung für die Arbeit der vergangenen Jahre,“ so Dr. Sebastian Grabmaier und Ralph Konrad, Geschäftsführer der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH und Vorstände der JDC Group AG.

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Thomas Olek: Zukunftsmiete in Frankfurt 100 Euro/m² https://greys.cc/thomas-olek-zukunftsmiete-in-frankfurt-100-euro-m%c2%b2/ https://greys.cc/thomas-olek-zukunftsmiete-in-frankfurt-100-euro-m%c2%b2/#comments Mon, 06 May 2019 10:26:47 +0000 http://greys.cc/?p=185 Immobilienexperte Oskar von Döhlen, im Gespräch mit Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG  über den Immobilienstandort Frankfurt am Main. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und dem Brexit sei Dank wird demnächst Frankfurt am Main die „Finanzmetropole Europas“ sein. Auch darum ist die Mainmetropole zu einem der begehrtesten Ziele für Immobilien Investoren aufgestiegen. Der Markt befindet […]

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Immobilienexperte Oskar von Döhlen, im Gespräch mit Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG  über den Immobilienstandort Frankfurt am Main.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und dem Brexit sei Dank wird demnächst Frankfurt am Main die „Finanzmetropole Europas“ sein. Auch darum ist die Mainmetropole zu einem der begehrtesten Ziele für Immobilien Investoren aufgestiegen. Der Markt befindet sich auf Rekordpreisniveau und trotzdem, die Stadt vergrößert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Seit der Jahrtausendwende zogen Einhunderttausend Neubürger in die Heimatstadt des Johann Wolfgang von Goethe. In den letzten 5 Jahren waren es durchschnittlich Elftausend Bürger.

Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)
Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)

Über den Boom des Immobilienmarktes und über den daraus abzuleitenden Trend in Frankfurt sprach Oskar von Döhlen, im vornehmen Frankfurter Opernturm, mit dem CEO der publity AG Thomas Olek, einem der momentan erfolgreichsten Immobilien Unternehmer Deutschlands.

Oskar von Döhlen: Herr Olek, Frankfurt am Main gewinnt immer stärker an Zuwachs. Mit welcher Entwicklung ist ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren zu rechnen?

Thomas Olek: Nach aktuellen Prognosen ist davon auszugehen, dass Frankfurt in den kommenden 20 Jahren um weitere 100.000 Einwohner wächst. Damit wird auch der Trend weiterhin bestätigt.

Oskar von Döhlen: Welche Rolle spielt dabei der Brexit?

Thomas Olek: Es ist offensichtlich, dass Frankfurt seit dem Brexit stark in den Fokus von internationalen Bankinstituten und Managern geraten ist. Standorte und Niederlassungen internationaler Banken sollen erweitert werden. Goldman Sachs verkündete beispielsweise kürzlich, dass man sich nach einem eventuellen Brexit innerhalb Frankfurts vergrößern wird.

All dieses sorgt natürlich für einen gewaltigen Zuzug hoch bezahlter Managern. Das sind Top Mieter, die  nicht weit von ihrem Arbeitsplatz entfernt wohnen möchten und es bevorzugen mitten in der City zu residieren. Demzufolge steigen die Mieten, da das Angebot mit der Nachfrage nicht in Einklang zu bringen ist.

Dazu kommt der Tross von internationalen Finanzvermittlern und Agenturen, die den Banken hinterher ziehen und sich aufgrund eines Brexits bereits jetzt aus London verabschieden und in Frankfurt ein neues Domizil suchen. Für die Eigentümer von Wohnungen in Innenstadtlagen beginnt eine glückliche Zeit. Frankfurt steigt auf zum Eldorado für Eigentümer und Investoren.

Oskar von Döhlen: Nicht nur für Investoren und Bankinstitute mit Ihrem Managertross ist Frankfurt ein begehrtes Ziel geworden. Auch der Zuwachs von Studenten wird aufgrund des hervorragenden Rufs einiger Universitäten und Hochschulen immer größer. Finden diese überhaupt noch einen Platz in „Mainhatten“?

In Berlin wohnen Studenten auch nicht am Kurfürstendamm 

Thomas Olek: In der Vorbereitung auf dieses Interview habe ich recherchieren lassen, dass zirka 60.000 Studenten derzeit in Frankfurt immatrikuliert sind. Dies macht sich natürlich deutlich am  Wohnungsmarkt bemerkbar. Jährlich werden zwar 2500 neue Wohnungen gebaut, doch die Nachfrage wird damit bei Weitem nicht gedeckt.  Für „normale“ Studenten ist es momentan nahezu unmöglich, eine bezahlbare Wohnung in Frankfurter City-Lage zu finden. Dieses unterscheidet sich allerdings kaum von anderen Großstädten Deutschlands. In Berlin wohnen Studenten, soweit mir bekannt ist, meist  auch nicht am „Kurfürstendamm“ oder „Unter den Linden“.

Oskar von Döhlen: Sehen Sie zukünftig für „normale“ Familien bezahlbaren Wohnraum in der Frankfurter City?

Thomas Olek: Nein. Dazu kommt, dass aus bereits von mir genannten Gründen zunehmend Luxuswohnungen gebaut werden, auch im Umland. Sehen Sie zum Beispiel den Henniger Turm in Sachsenhausen oder dem Grand Tower, in dem Verkaufspreise von bis zu 20.000 Euro für einen Quadratmeter gefordert – und bezahlt werden. In diesen Luxussegment ist die Nachfrage  überproportional hoch.

Angebotsmangel und ständig steigende Mieten sorgen dafür, dass Einwohner vermehrt in Randbezirke ziehen oder ziehen müssen. Das belebt und verteuert natürlich auch dort, in den sogenannten „Speckgürteln“ der Metropolen die Wohnungspreise.

Meines Erachtens kann lediglich die Politik dieses Problem lösen. Wenn es gewollt ist, dass die Innenstädte nicht lediglich von Managern und Besserverdienern bewohnt werden,  muss die öffentliche Hand investieren und subventionieren. Das wird niemand wollen. Jedenfalls sehe ich diesbezüglich  keine klaren Lösungsansätze.

Helfen würde es allerdings, wenn wir zum Beispiel Bundesweit gültige Bauverordnungen und Vorschriften hätten. Diese würde die Bearbeitungszeit von Bauanträgen sicherlich drastisch verkürzen und dazu beitragen ebenfalls Bürokratie abzubauen.

Um dem Problem Herr zu werden müssen neue Stadtteile entwickelt werden. Fokus sollte dabei auf die vollständige Erschließung und öffentliche Anbindung dieser neuen Stadtviertel gelegt werden. Auch weitere Ausweisungen von Bauflächen wären hilfreich um relativ schnell mehr Wohnraum zu schaffen.

Oskar von Döhlen: Wie sehen Sie die für die Entwicklung auf dem Immobiliemarkt für die kommenden Jahre?

Thomas Olek: Man muss abwarten. Wie bereits gesagt, die Politik spielt eine große Rolle. Ein klarer Wille muss erkennbar sein, geprägt von mutigen politischen Entscheidungen. Aber seien wir ehrlich, eine Lösung wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll, der auch nicht allzu viel kostet, ist momentan nicht zu erkennen.

Oskar von Döhlen: Wie lange sehen Sie diesen Trend noch? Wie lange wird sich Ihrer Einschätzung nach der Frankfurter Immobilienraum so weiterentwickeln?

Langfristig wird Frankfurt Mietpreise wie New-York, London oder Paris haben

Thomas Olek: Frankfurt bleibt weiterhin attraktiv und entwickelt sich zu einer der begehrtesten Ziele für Investoren weltweit. Und dieser Trend ist meines Erachtens nicht mehr aufzuhalten. Darum wird sich auch Frankfurt an Immobilien- und Mietpreise gewöhnen müssen, wie sie heute in New York, London, Paris, Kopenhagen oder anderen Metropolen völlig normal sind. Wir reden hier nicht von einer Miete für Wohnraum von zwanzig Euro pro Quadratmeter. Wir reden von Einhundert, Zweihundert oder noch mehr. Denken Sie an meine Worte, für eine gute 60 qm Wohnung in der Frankfurter City werden sie in 10 bis 15 Jahren durchschnitlich zwischen vier- und achttausend Euro zahlen.

Oskar von Döhlen: Das würde bedeuten, dass Sie einen Mietpreis von Einhundert Euro für Mietwohnungen langfristig in Frankfurt sehen?

Thomas Olek: Ja. Dafür werden aber die Mietpreise in London fallen (lächelt).

Oskar von Döhlen: Herr Olek, ich bedanke mich für das Gespräch.

Weitere Interviews: Hamburg

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