Investoren - GREYS.CC https://greys.cc/tag/investoren/ Berichte aus der Welt des Geldes Sun, 04 Dec 2022 09:18:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://greys.cc/wp-content/uploads/2019/04/cropped-coal-harbour-745800-1-1-32x32.jpg Investoren - GREYS.CC https://greys.cc/tag/investoren/ 32 32 Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet https://greys.cc/finanzierungsanfragen-steigerung-trotz-coronakrise-erwartet/ https://greys.cc/finanzierungsanfragen-steigerung-trotz-coronakrise-erwartet/#respond Thu, 30 Jul 2020 22:19:55 +0000 http://greys.cc/?p=367 Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet – Engel & Völkers Capital AG erwartet trotz Coronakrise steigende Finanzierungsanfragen Ein Drittel der Projektentwickler und Bauträger beobachtet Schwierigkeiten bei Finanzierungen Schnelle Prüfungen und flexible Lösungen sind gefragt Finanzierungsanfragen – Umfrage in der Coronakrise Eine  aktuelle Umfrage der Engel & Völkers Investment Consulting unter Projektentwicklern und Bauträgern zeigt, dass […]

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Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet – Engel & Völkers Capital AG erwartet trotz Coronakrise steigende Finanzierungsanfragen

Finanzierungsanfragen - Steigerung trotz Coronakrise erwartet
Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet

  • Ein Drittel der Projektentwickler und Bauträger beobachtet Schwierigkeiten bei Finanzierungen
  • Schnelle Prüfungen und flexible Lösungen sind gefragt

Finanzierungsanfragen – Umfrage in der Coronakrise

Eine  aktuelle Umfrage der Engel & Völkers Investment Consulting unter Projektentwicklern und Bauträgern zeigt, dass ein Drittel  (33%) der Befragten  Probleme bei der Finanzierung erfahren. Als lösungsorientierter Spezialist für die  Strukturierung und Bereitstellung von gewerblichen Immobilienfinanzierungen ist die Engel & Völkers Capital AG im Vergleich zu klassischen Finanzierern  (Banken) aufgrund ihrer etablierten Vergabekriterien und zügigen Prüfungsprozesse agiler als   klassische Finanzierer.

Finanzierungsanfragen – Steigerung erwartet

Das  Unternehmen aus Hamburg erwartet in Bezug auf anstehende Finanzierungen  grundsätzlich eine verstärkte  Nachfrage vom  Markt. Jörg Scheidler, Mitglied des Vorstands der Engel & Völkers Capital AG sagt: „Wir rechnen mit einer größeren Anzahl von Finanzierungsanfragen durch Projektentwickler oder Bestandshalter, ausgelöst durch die Verlangsamung der Kreditvergabeprozesse und Ressourcenengpässe im Finanzsektor. “Mit ihren renommierten  Partnern hat  die  Engel  &  Völkers  Capital  AG die Abstimmungsprozesse an die gegenwärtige Situation angepasstund ist auch aktuell voll leistungsfähig, was die Bewertung laufender Projekte sowie die Prüfung künftiger Anfragen betrifft. Zudem ist die Engel & Völkers Capital AG flexibler in der Gestaltung  von gewerblichen Immobilienfinanzierungen und kann so auch Finanzierungsanfragen bedienen, die  Banken aufgrund von u.a. regulatorischen Restriktionen (z.B. Eigenkapitalquote) nicht bedienen können.

Finanzierungsanfragen – weitreichendes Netzwerk hilft

Tomasz Kalemba, Leiter Investment und Portfolio Management bei Engel & Völkers  Capital AG ergänzt: „Über  unser exklusives und weitreichendes Netzwerk bestehend aus externen Investoren und Kapitalgebern sowie mittels der von uns gemanagten   Finanzierungs-Vehikel (z.B. institutionelle Spezialfonds) können wir zum Vorteil für unsere Kunden auch in der aktuellen Marktphase flexible Lösungen anbieten.“ Vor  dem Hintergrund der allgemeinen Einschränkungen durch COVID-19 passt auch die Engel & Völkers Capital AG ihre internen Maßnahmen kontinuierlich an, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter sicherzustellen und gleichzeitig auf die veränderten Marktbedürfnisse und Immobilienvorhaben zu reagieren.

Finanzierungsanfragen – mittelfristige Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie hängen stark von der Dauer der Pandemie bedingten Einschränkungen ab. Florian Kraul, Head of Research bei Engel & Völkers Commercial GmbH schätzt den Markt wie folgt ein: „Aktuell sind die Segmente Retail, Hotellerie und Gastronomie aufgrund der verordneten Schließungen  ohne Frage am stärksten beeinträchtigt. Bei den Büroflächen erwarten wir, dass sich  zwar einige Unternehmen verkleinern werden, andererseits erreichen unsere Berater auch Finanzierungsanfragen von Kunden nach neuen, größeren Flächen. Industrie-und Logistikflächen werden in Folge der Corona-Pandemie zunehmend gefragt sein.“

Die aktuelle Lage auf dem Immobilienfinanzierungsmarkt

Zur Einschätzung der aktuellen Lage auf dem Immobilienfinanzierungsmarkt meint Susanne Eickermann-Riepe (FRICS), Partner Real Estate Advisory bei PwC: „Die Bedrohung durch aktuelle Engpässe und Einschnitte, die Dauer der Einschränkungen  und die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Fördermitteln sind Stellschrauben, die  den unabhängigen Finanzierern Möglichkeiten für Neugeschäft eröffnen.“ Das  feinmaschige internationale Netzwerk ermöglicht es der Engel & Völkers Capital AG, den gesamten Immobilienmarkt durch ihre lokalen Marktkenntnisse zu analysieren. Durch dieses Alleinstellungsmerkmal kann das Unternehmen schnell auf den sich dynamisch entwickelnden Immobilienmarkt reagieren, sei es durch die Anpassung an eine spezielle Immobilien-Assetklasse, an einen Projektentwickler oder an einen Mikro-oder Makrostandort.

Die Herausforderungen des Immobilienmarktes

Robin Frenzel, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers Capital AG stellt klar: „Wir  sind auf die Herausforderungen des Immobilienmarktes nach unserer Einschätzung und nach Feedback unserer Geschäftspartner gut und professionell vorbereitet.“

Engel & Völkers Capital AG

Die Engel & Völkers Capital AG ist ein unabhängiger Investment und Asset Manager für Immobilieninvestitionen und Anbieter für Strukturierung sowie Bereitstellung    von maßgeschneiderten Finanzierungslösungen für Projektentwickler und Bestandshalter.  Dabei ermöglichen wir institutionellen Investoren den Zugang zu attraktiven undindividuellen Lösungen in Immobilieninvestitionen und bieten Kapitalnehmern in allen Stadien ihres Immobilienprojekts passgenaue Finanzierungslösungen an. Die Engel & Völkers Capital AG ist Lizenzpartner der Engel & Völkers Gruppe.

Quelle: Pressemeldung Engel &Völkers Capital AG

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Thomas Olek: Zukunftsmiete in Frankfurt 100 Euro/m² https://greys.cc/thomas-olek-zukunftsmiete-in-frankfurt-100-euro-m%c2%b2/ https://greys.cc/thomas-olek-zukunftsmiete-in-frankfurt-100-euro-m%c2%b2/#comments Mon, 06 May 2019 10:26:47 +0000 http://greys.cc/?p=185 Immobilienexperte Oskar von Döhlen, im Gespräch mit Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG  über den Immobilienstandort Frankfurt am Main. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und dem Brexit sei Dank wird demnächst Frankfurt am Main die „Finanzmetropole Europas“ sein. Auch darum ist die Mainmetropole zu einem der begehrtesten Ziele für Immobilien Investoren aufgestiegen. Der Markt befindet […]

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Immobilienexperte Oskar von Döhlen, im Gespräch mit Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG  über den Immobilienstandort Frankfurt am Main.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und dem Brexit sei Dank wird demnächst Frankfurt am Main die „Finanzmetropole Europas“ sein. Auch darum ist die Mainmetropole zu einem der begehrtesten Ziele für Immobilien Investoren aufgestiegen. Der Markt befindet sich auf Rekordpreisniveau und trotzdem, die Stadt vergrößert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Seit der Jahrtausendwende zogen Einhunderttausend Neubürger in die Heimatstadt des Johann Wolfgang von Goethe. In den letzten 5 Jahren waren es durchschnittlich Elftausend Bürger.

Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)
Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)

Über den Boom des Immobilienmarktes und über den daraus abzuleitenden Trend in Frankfurt sprach Oskar von Döhlen, im vornehmen Frankfurter Opernturm, mit dem CEO der publity AG Thomas Olek, einem der momentan erfolgreichsten Immobilien Unternehmer Deutschlands.

Oskar von Döhlen: Herr Olek, Frankfurt am Main gewinnt immer stärker an Zuwachs. Mit welcher Entwicklung ist ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren zu rechnen?

Thomas Olek: Nach aktuellen Prognosen ist davon auszugehen, dass Frankfurt in den kommenden 20 Jahren um weitere 100.000 Einwohner wächst. Damit wird auch der Trend weiterhin bestätigt.

Oskar von Döhlen: Welche Rolle spielt dabei der Brexit?

Thomas Olek: Es ist offensichtlich, dass Frankfurt seit dem Brexit stark in den Fokus von internationalen Bankinstituten und Managern geraten ist. Standorte und Niederlassungen internationaler Banken sollen erweitert werden. Goldman Sachs verkündete beispielsweise kürzlich, dass man sich nach einem eventuellen Brexit innerhalb Frankfurts vergrößern wird.

All dieses sorgt natürlich für einen gewaltigen Zuzug hoch bezahlter Managern. Das sind Top Mieter, die  nicht weit von ihrem Arbeitsplatz entfernt wohnen möchten und es bevorzugen mitten in der City zu residieren. Demzufolge steigen die Mieten, da das Angebot mit der Nachfrage nicht in Einklang zu bringen ist.

Dazu kommt der Tross von internationalen Finanzvermittlern und Agenturen, die den Banken hinterher ziehen und sich aufgrund eines Brexits bereits jetzt aus London verabschieden und in Frankfurt ein neues Domizil suchen. Für die Eigentümer von Wohnungen in Innenstadtlagen beginnt eine glückliche Zeit. Frankfurt steigt auf zum Eldorado für Eigentümer und Investoren.

Oskar von Döhlen: Nicht nur für Investoren und Bankinstitute mit Ihrem Managertross ist Frankfurt ein begehrtes Ziel geworden. Auch der Zuwachs von Studenten wird aufgrund des hervorragenden Rufs einiger Universitäten und Hochschulen immer größer. Finden diese überhaupt noch einen Platz in „Mainhatten“?

In Berlin wohnen Studenten auch nicht am Kurfürstendamm 

Thomas Olek: In der Vorbereitung auf dieses Interview habe ich recherchieren lassen, dass zirka 60.000 Studenten derzeit in Frankfurt immatrikuliert sind. Dies macht sich natürlich deutlich am  Wohnungsmarkt bemerkbar. Jährlich werden zwar 2500 neue Wohnungen gebaut, doch die Nachfrage wird damit bei Weitem nicht gedeckt.  Für „normale“ Studenten ist es momentan nahezu unmöglich, eine bezahlbare Wohnung in Frankfurter City-Lage zu finden. Dieses unterscheidet sich allerdings kaum von anderen Großstädten Deutschlands. In Berlin wohnen Studenten, soweit mir bekannt ist, meist  auch nicht am „Kurfürstendamm“ oder „Unter den Linden“.

Oskar von Döhlen: Sehen Sie zukünftig für „normale“ Familien bezahlbaren Wohnraum in der Frankfurter City?

Thomas Olek: Nein. Dazu kommt, dass aus bereits von mir genannten Gründen zunehmend Luxuswohnungen gebaut werden, auch im Umland. Sehen Sie zum Beispiel den Henniger Turm in Sachsenhausen oder dem Grand Tower, in dem Verkaufspreise von bis zu 20.000 Euro für einen Quadratmeter gefordert – und bezahlt werden. In diesen Luxussegment ist die Nachfrage  überproportional hoch.

Angebotsmangel und ständig steigende Mieten sorgen dafür, dass Einwohner vermehrt in Randbezirke ziehen oder ziehen müssen. Das belebt und verteuert natürlich auch dort, in den sogenannten „Speckgürteln“ der Metropolen die Wohnungspreise.

Meines Erachtens kann lediglich die Politik dieses Problem lösen. Wenn es gewollt ist, dass die Innenstädte nicht lediglich von Managern und Besserverdienern bewohnt werden,  muss die öffentliche Hand investieren und subventionieren. Das wird niemand wollen. Jedenfalls sehe ich diesbezüglich  keine klaren Lösungsansätze.

Helfen würde es allerdings, wenn wir zum Beispiel Bundesweit gültige Bauverordnungen und Vorschriften hätten. Diese würde die Bearbeitungszeit von Bauanträgen sicherlich drastisch verkürzen und dazu beitragen ebenfalls Bürokratie abzubauen.

Um dem Problem Herr zu werden müssen neue Stadtteile entwickelt werden. Fokus sollte dabei auf die vollständige Erschließung und öffentliche Anbindung dieser neuen Stadtviertel gelegt werden. Auch weitere Ausweisungen von Bauflächen wären hilfreich um relativ schnell mehr Wohnraum zu schaffen.

Oskar von Döhlen: Wie sehen Sie die für die Entwicklung auf dem Immobiliemarkt für die kommenden Jahre?

Thomas Olek: Man muss abwarten. Wie bereits gesagt, die Politik spielt eine große Rolle. Ein klarer Wille muss erkennbar sein, geprägt von mutigen politischen Entscheidungen. Aber seien wir ehrlich, eine Lösung wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll, der auch nicht allzu viel kostet, ist momentan nicht zu erkennen.

Oskar von Döhlen: Wie lange sehen Sie diesen Trend noch? Wie lange wird sich Ihrer Einschätzung nach der Frankfurter Immobilienraum so weiterentwickeln?

Langfristig wird Frankfurt Mietpreise wie New-York, London oder Paris haben

Thomas Olek: Frankfurt bleibt weiterhin attraktiv und entwickelt sich zu einer der begehrtesten Ziele für Investoren weltweit. Und dieser Trend ist meines Erachtens nicht mehr aufzuhalten. Darum wird sich auch Frankfurt an Immobilien- und Mietpreise gewöhnen müssen, wie sie heute in New York, London, Paris, Kopenhagen oder anderen Metropolen völlig normal sind. Wir reden hier nicht von einer Miete für Wohnraum von zwanzig Euro pro Quadratmeter. Wir reden von Einhundert, Zweihundert oder noch mehr. Denken Sie an meine Worte, für eine gute 60 qm Wohnung in der Frankfurter City werden sie in 10 bis 15 Jahren durchschnitlich zwischen vier- und achttausend Euro zahlen.

Oskar von Döhlen: Das würde bedeuten, dass Sie einen Mietpreis von Einhundert Euro für Mietwohnungen langfristig in Frankfurt sehen?

Thomas Olek: Ja. Dafür werden aber die Mietpreise in London fallen (lächelt).

Oskar von Döhlen: Herr Olek, ich bedanke mich für das Gespräch.

Weitere Interviews: Hamburg

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