Banken - GREYS.CC https://greys.cc/category/banken/ Berichte aus der Welt des Geldes Sun, 04 Dec 2022 09:18:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://greys.cc/wp-content/uploads/2019/04/cropped-coal-harbour-745800-1-1-32x32.jpg Banken - GREYS.CC https://greys.cc/category/banken/ 32 32 Bankpleite – Was passiert bei einer Insolvenz mit den Depot? https://greys.cc/bankpleite-was-passiert-bei-einer-insolvenz-mit-den-depot/ https://greys.cc/bankpleite-was-passiert-bei-einer-insolvenz-mit-den-depot/#respond Tue, 09 Nov 2021 09:29:11 +0000 https://greys.cc/?p=574 Eine Bankpleite ist nichts ungewöhnliches. Wenn eine Bank Insolvenz anmeldet, sind die Bankkunden abgesichert. Die Einlagen sind gesichert. Sogar wenn es sich um einen Betrugsfall handelt. Bankpleite – was gilt in Deutschland Auch in Deutschland sind Bankpleiten möglich, allerdings sind es hier doch Ausnahmen. Geht in Deutschland eine Bank pleite, muss sich der Kunde eine […]

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Eine Bankpleite ist nichts ungewöhnliches. Wenn eine Bank Insolvenz anmeldet, sind die Bankkunden abgesichert. Die Einlagen sind gesichert. Sogar wenn es sich um einen Betrugsfall handelt.

Bankpleite - Was passiert bei einer Insolvenz mit den Depot?
Bankpleite – Was passiert bei einer Insolvenz mit den Depot?

Bankpleite – was gilt in Deutschland

Auch in Deutschland sind Bankpleiten möglich, allerdings sind es hier doch Ausnahmen. Geht in Deutschland eine Bank pleite, muss sich der Kunde eine andere Bank suchen. Bei einer Insolvenz der Bank wird im allgemeinen zeitnah der Entschädigungsfall festgestellt. Das bedeutet, die Privatanleger können ihr Geld zurückerhalten. Die Entschädigung deutscher Banken sichert jedem Kunden eine Summe bis zu 100.000 Euro zu. Darüber hinaus entschädigt der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken Einlagen bis zu 74,964 Millionen Euro je Einleger.

Gilt dies auch für Wertpapierdepots?

Bei Wertpapierdepots ist die Sache etwas komplizierter. Tobias Tröger, Professor am Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE in Frankfurt: „Grundsätzlich ist erst einmal zwischen Einlagen und Wertpapierdepots zu unterscheiden. Wenn es sich um Einlagen handelt, haben Bankkunden einen Rückzahlungsanspruch an ihr Institut, der in der Insolvenz anfällt und durch die Einlagensicherung abgedeckt ist. Bei verbrieften Wertpapieren ist das anders“.

Anleger als Gläubiger

Anders als bei Einlagen ist es bei Wertpapierdepots. Hier könnten Aktien, Anleihen oder Fondsanteile Eigentum des Inhabers sein und von einer Bank lediglich verwahrt werden. In diesem Fall wird der Anleger bei einer Insolvenz nicht zum Insolvenzgläubiger. Markus Lange, Rechtsanwalt und Partner Financial Services Legal bei PwC: „Gemäß Paragraf 4 der Insolvenzordnung kann er einen sogenannten Aussonderungsanspruch geltend machen. Dieser bewirkt, dass Wertpapiere auf Wunsch des Kunden auf ein Depot bei einem anderen Institut übertragen werden müssen“.

Da sein Depot nicht in die Insolvenzmasse fällt, kann der Anleger aber keine Kompensation nach dem Anlegerentschädigungsgesetz verlangen. Dieses Regelwerk greift erst dann, wenn die Bank nicht in der Lage sein sollte, Wertpapiere auf ein anderes Depot zu übertragen, zum Beispiel, weil sie aufgrund eines betrügerischen Vorgehens gar nicht darüber verfügt. In einem solchen, rein hypothetischen Fall, steht dem Anleger eine Entschädigung zu, allerdings in begrenztem Rahmen: 90 Prozent eines Verlustes sind abgesichert – maximal jedoch 20.000 Euro. (AH)

 

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Dispozins die Pläne zur Deckelung https://greys.cc/dispozins-die-plaene-zur-deckelung/ https://greys.cc/dispozins-die-plaene-zur-deckelung/#respond Sat, 29 May 2021 21:33:11 +0000 https://greys.cc/?p=546 Dispozins die Pläne zur Deckelung – Die 17. Verbraucherschutzministerkonferenz am 7. Mai 2021 hat sich unter anderem der Frage nach den Zinsen beim Dispokrediten angenommen. Unter Punkt: TOP 31 Faire und transparente Bankentgelte (siehe > Seite 68) wird die Bundesregierung gebeten, gesetzliche Regelungen zur Begrenzung der Zinsen für Dispositionskredite, d.h. für vereinbarte Kontoüberziehungen, auf Basis […]

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Dispozins die Pläne zur Deckelung – Die 17. Verbraucherschutzministerkonferenz am 7. Mai 2021 hat sich unter anderem der Frage nach den Zinsen beim Dispokrediten angenommen. Unter Punkt: TOP 31 Faire und transparente Bankentgelte (siehe > Seite 68) wird die Bundesregierung gebeten, gesetzliche Regelungen zur Begrenzung der Zinsen für Dispositionskredite, d.h. für vereinbarte Kontoüberziehungen, auf Basis eines Referenzzinssatzes zu schaffen. Die gesetzliche Obergrenze des Dispositions-und Überziehungskreditzinssatzes sollte dabei deutlich unter dem gegenwärtigen durchschnittlichen Zinsniveau liegen.

Dispozins die Pläne zur Deckelung
Dispozins die Pläne zur Deckelung

Dispozins – gesetzliche Obergrenze

* Auszug aus dem Protokoll: „.. stellen fest, dass hohe Zinsen für Dispositions-und Überziehungskredite sowie hohe Entgelte für Kontoführung, Abhebungen an Geldautomaten und Verwahrentgelte für Kontoguthaben für Verbraucherinnen und Verbraucher erhebliche finanzielle Belastungen darstellen. Dadurch kann sich für viele Verbraucherinnen und Verbraucher die Gefahr der Überschuldung verstärken. Die seit Jahren anhaltende Niedrigzinsphase und der Kostendruck der Banken rechtfertigen diese hohen Gebühren nicht. Bankentgelte müssen vielmehr in einem angemessenen Verhältnis zu den Kosten der Erbringung der Dienstleistungen stehen. Sie dürfen nicht zu einer Haupteinnahmequelle der Institute werden. Ferner müssen sie transparent und verständlich an einer zentralen Stelle ausgewiesen werden.

Beschlüsse der 17. Verbraucherschutzministerkonferenz

Der Präsident beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB) Jürgen Gros, kommentierte die Beschlüsse der 17. Verbraucherschutzministerkonferenz: „Die Beschlüsse zur Deckelung der Höhe von Dispozinsen trifft auf völliges Unverständnis beim Genossenschaftsverband Bayern (GVB). Ein derart weitreichender Markteingriff ist in keiner Weise gerechtfertigt oder gar zu akzeptieren. Mit der Aufforderung an die Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass Dispozinsen künftig deutlich unter dem gegenwärtigen durchschnittlichen Zinsniveau“ liegen sollen, hebelt man marktwirtschaftliche Strukturen aus. Die Politik hat hier vermeintlich den Verbraucherschutz im Fokus, verkennt aber völlig die Realität und erweist den Bankkunden einen Bärendienst“.

Dispokredit für Verbraucher

Der Dispokredit für Verbraucher stellt ein schnell verfügbares und unkompliziertes Mittel dar, um kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überwinden. Der Dispositionskredit ist die von Kreditinstituten auf einem Girokonto eingeräumte, betraglich begrenzte Überziehungsmöglichkeit. Als Dauereinrichtung sind aber Dispokredite ohnehin nicht gedacht. Wer ein Darlehen brauche, könne sich jederzeit an seine Bank wenden und unter einer Vielzahl von Alternativen auswählen.

Wucherkonditionen bei Dispokrediten?

Im Jahr 2010 belief sich der Zinssatz für Überziehungskredite in Deutschland auf ca. 10,19 Prozent. Seither ist er stets zurückgegangen und lag zum Jahresende 2020 bei 7,11 Prozent – Tendenz weiter sinkend bei gleichzeitig nachlassender Nachfrage.

 

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Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet https://greys.cc/finanzierungsanfragen-steigerung-trotz-coronakrise-erwartet/ https://greys.cc/finanzierungsanfragen-steigerung-trotz-coronakrise-erwartet/#respond Thu, 30 Jul 2020 22:19:55 +0000 http://greys.cc/?p=367 Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet – Engel & Völkers Capital AG erwartet trotz Coronakrise steigende Finanzierungsanfragen Ein Drittel der Projektentwickler und Bauträger beobachtet Schwierigkeiten bei Finanzierungen Schnelle Prüfungen und flexible Lösungen sind gefragt Finanzierungsanfragen – Umfrage in der Coronakrise Eine  aktuelle Umfrage der Engel & Völkers Investment Consulting unter Projektentwicklern und Bauträgern zeigt, dass […]

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Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet – Engel & Völkers Capital AG erwartet trotz Coronakrise steigende Finanzierungsanfragen

Finanzierungsanfragen - Steigerung trotz Coronakrise erwartet
Finanzierungsanfragen – Steigerung trotz Coronakrise erwartet

  • Ein Drittel der Projektentwickler und Bauträger beobachtet Schwierigkeiten bei Finanzierungen
  • Schnelle Prüfungen und flexible Lösungen sind gefragt

Finanzierungsanfragen – Umfrage in der Coronakrise

Eine  aktuelle Umfrage der Engel & Völkers Investment Consulting unter Projektentwicklern und Bauträgern zeigt, dass ein Drittel  (33%) der Befragten  Probleme bei der Finanzierung erfahren. Als lösungsorientierter Spezialist für die  Strukturierung und Bereitstellung von gewerblichen Immobilienfinanzierungen ist die Engel & Völkers Capital AG im Vergleich zu klassischen Finanzierern  (Banken) aufgrund ihrer etablierten Vergabekriterien und zügigen Prüfungsprozesse agiler als   klassische Finanzierer.

Finanzierungsanfragen – Steigerung erwartet

Das  Unternehmen aus Hamburg erwartet in Bezug auf anstehende Finanzierungen  grundsätzlich eine verstärkte  Nachfrage vom  Markt. Jörg Scheidler, Mitglied des Vorstands der Engel & Völkers Capital AG sagt: „Wir rechnen mit einer größeren Anzahl von Finanzierungsanfragen durch Projektentwickler oder Bestandshalter, ausgelöst durch die Verlangsamung der Kreditvergabeprozesse und Ressourcenengpässe im Finanzsektor. “Mit ihren renommierten  Partnern hat  die  Engel  &  Völkers  Capital  AG die Abstimmungsprozesse an die gegenwärtige Situation angepasstund ist auch aktuell voll leistungsfähig, was die Bewertung laufender Projekte sowie die Prüfung künftiger Anfragen betrifft. Zudem ist die Engel & Völkers Capital AG flexibler in der Gestaltung  von gewerblichen Immobilienfinanzierungen und kann so auch Finanzierungsanfragen bedienen, die  Banken aufgrund von u.a. regulatorischen Restriktionen (z.B. Eigenkapitalquote) nicht bedienen können.

Finanzierungsanfragen – weitreichendes Netzwerk hilft

Tomasz Kalemba, Leiter Investment und Portfolio Management bei Engel & Völkers  Capital AG ergänzt: „Über  unser exklusives und weitreichendes Netzwerk bestehend aus externen Investoren und Kapitalgebern sowie mittels der von uns gemanagten   Finanzierungs-Vehikel (z.B. institutionelle Spezialfonds) können wir zum Vorteil für unsere Kunden auch in der aktuellen Marktphase flexible Lösungen anbieten.“ Vor  dem Hintergrund der allgemeinen Einschränkungen durch COVID-19 passt auch die Engel & Völkers Capital AG ihre internen Maßnahmen kontinuierlich an, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter sicherzustellen und gleichzeitig auf die veränderten Marktbedürfnisse und Immobilienvorhaben zu reagieren.

Finanzierungsanfragen – mittelfristige Auswirkungen der Corona-Pandemie

Die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie hängen stark von der Dauer der Pandemie bedingten Einschränkungen ab. Florian Kraul, Head of Research bei Engel & Völkers Commercial GmbH schätzt den Markt wie folgt ein: „Aktuell sind die Segmente Retail, Hotellerie und Gastronomie aufgrund der verordneten Schließungen  ohne Frage am stärksten beeinträchtigt. Bei den Büroflächen erwarten wir, dass sich  zwar einige Unternehmen verkleinern werden, andererseits erreichen unsere Berater auch Finanzierungsanfragen von Kunden nach neuen, größeren Flächen. Industrie-und Logistikflächen werden in Folge der Corona-Pandemie zunehmend gefragt sein.“

Die aktuelle Lage auf dem Immobilienfinanzierungsmarkt

Zur Einschätzung der aktuellen Lage auf dem Immobilienfinanzierungsmarkt meint Susanne Eickermann-Riepe (FRICS), Partner Real Estate Advisory bei PwC: „Die Bedrohung durch aktuelle Engpässe und Einschnitte, die Dauer der Einschränkungen  und die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Fördermitteln sind Stellschrauben, die  den unabhängigen Finanzierern Möglichkeiten für Neugeschäft eröffnen.“ Das  feinmaschige internationale Netzwerk ermöglicht es der Engel & Völkers Capital AG, den gesamten Immobilienmarkt durch ihre lokalen Marktkenntnisse zu analysieren. Durch dieses Alleinstellungsmerkmal kann das Unternehmen schnell auf den sich dynamisch entwickelnden Immobilienmarkt reagieren, sei es durch die Anpassung an eine spezielle Immobilien-Assetklasse, an einen Projektentwickler oder an einen Mikro-oder Makrostandort.

Die Herausforderungen des Immobilienmarktes

Robin Frenzel, Vorstandsvorsitzender der Engel & Völkers Capital AG stellt klar: „Wir  sind auf die Herausforderungen des Immobilienmarktes nach unserer Einschätzung und nach Feedback unserer Geschäftspartner gut und professionell vorbereitet.“

Engel & Völkers Capital AG

Die Engel & Völkers Capital AG ist ein unabhängiger Investment und Asset Manager für Immobilieninvestitionen und Anbieter für Strukturierung sowie Bereitstellung    von maßgeschneiderten Finanzierungslösungen für Projektentwickler und Bestandshalter.  Dabei ermöglichen wir institutionellen Investoren den Zugang zu attraktiven undindividuellen Lösungen in Immobilieninvestitionen und bieten Kapitalnehmern in allen Stadien ihres Immobilienprojekts passgenaue Finanzierungslösungen an. Die Engel & Völkers Capital AG ist Lizenzpartner der Engel & Völkers Gruppe.

Quelle: Pressemeldung Engel &Völkers Capital AG

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Eternal Employment – Lebenslang 2.046 Euro monatlich https://greys.cc/eternal-employment-lebenslang-2-046-euro-monatlich/ https://greys.cc/eternal-employment-lebenslang-2-046-euro-monatlich/#respond Mon, 24 Feb 2020 09:18:33 +0000 http://greys.cc/?p=264 Eine Jobgarantie auf Lebenszeit, und nichts weiter dafür tun, als sich morgens anzumelden, und abends abzumelden. Richtig gelesen, für das „NICHTS-TUN“ bezahlen lassen, Monat für Monat. Eternal Employment – Ein Leben lang, mit monatlich 2.046 Euro, garantiert. Wo muss man sich bewerben und funktioniert das Ganze? Hat man trotzdem Urlaubs- und Rentenansprüche? Ist die Arbeitszeit […]

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Eine Jobgarantie auf Lebenszeit, und nichts weiter dafür tun, als sich morgens anzumelden, und abends abzumelden. Richtig gelesen, für das „NICHTS-TUN“ bezahlen lassen, Monat für Monat. Eternal Employment – Ein Leben lang, mit monatlich 2.046 Euro, garantiert. Wo muss man sich bewerben und funktioniert das Ganze? Hat man trotzdem Urlaubs- und Rentenansprüche? Ist die Arbeitszeit geregelt, oder gibt es sogar Gleitzeit? Welche Pflichten, welche Rechte habe ich dort?

Eternal Employment - Lebenslang 2.046 Euro monatlich
Eternal Employment – Lebenslang 2.046 Euro monatlich

Eternal Employment

Der Traumjob, man wird bezahlt und muss dafür im Prinzip nichts tun. Es klingt wie ein Traum, und doch ist es wahr. Diesen Job gibt es in Kürze und man kann sich dafür auch bewerben. Aber von vorn, und keine Angst, es kommt kein verückter Haken. Das Kunstprojekt „Eternal Employment“ iniziniert von den beiden Künstler Jakob Goldin und Simon Senneby schafft die Bedingungen für diesen Job. Mit dem Projekt wird, im Zuge der Eröffnung des neuen U-Bahnhofs Korsvägen in Göteborg, das Verständnis von Wachstum, Produktivität und Fortschritt in einer digitalisierten Welt auf den Prüfstand gestellt. Die beiden Künstler Goldin und Senneby interessieren sich dafür, was ein Menschen anstellt, der sich nicht über seine Arbeit oder Produktivität definieren kann. Die Frage, die hinter dem Projekt des bedingungslosen Grundeinkommens steht, ist ob der Mensch die neu gewonnene Freiheit zur Selbstverwirklichung nutzt oder an Unterforderung leidet. Übrigens: ein Zweitjob in der „Arbeitszeit“ ist untersagt.

Die „WELT“ schrieb dazu:

Was macht der Mensch, wenn er nichts macht? Unterstützt er die Gesellschaft beispielsweise durch Care-Arbeit, oder lungert er den ganzen Tag rum und sucht vergeblich nach einem Lebenssinn? Treibt der Mensch mehr Sport und entlastet die Gesundheitskasse oder verbringt er die Zeit auf der Couch, guckt Netflix und stopft sich mit Kartoffelchips voll, bis der Körper kollabiert?

2.046 Euro monatlich – Lebenslang

Jakob Goldin und Simon Senneby suchen eine Person die sich auf Lebenszeit fürs Nichtstun bezahlen lassen möchte. Die Stellenausschreibung verspricht eine lebenslange Anstellung, lebenslangen Lohn und einen Urlaubs- sowie Rentenanspruch. Dabei steht die Arbeitszeit zur freien Verfügung und beinhaltet keine Pflichten oder Verantwortlichkeiten. Die Person muss sich lediglich morgens und abends an einem Schalter im Bahnhof an- und abmelden und erhält dafür monatlich 2.046 Euro. An 2015 kann man sich für den Job bewerben, egal ob man die schwedische Staatsbürgerschaft hat, oder irgend eine andere . Also auch Nicht-Schweden haben eine Chance. Der Arbeitsbeginn am neuen U-Bahnhofs Korsvägen im Jahr 202, ist am Tag der Einweihung vom Bahnhof Korsvägen in Göteborg. Die Zahlung des Gehaltes ist für 120 Jahre gesichert. Dazu wurde extra eine Stiftung gegründet.

Link: Stellenausschreibung

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Dr. Sebastian Grabmaier – Bausparkassen gewinnen trotz Minizinsen https://greys.cc/dr-sebastian-grabmaier-bausparkassen-gewinnen-trotz-minizinsen/ https://greys.cc/dr-sebastian-grabmaier-bausparkassen-gewinnen-trotz-minizinsen/#comments Mon, 17 Feb 2020 13:36:10 +0000 http://greys.cc/?p=235 Dr. Sebastian Grabmaier: Überall in Deutschland steigen die Immobilien- und Grundstückspreise für Bauland, ein Ende ist nicht in Sicht. Aber schadet die aktuelle Niedrigzinsphase den Bausparkassen? Die Minizinsen machen die Bausparkassen zu den Gewinnern, in der aktuellen Niedrigzinsphase. Anleger und Selbstnutzer von Immobilien investieren weiter. Denn Sparguthaben bringen wenig bis keine Erträge, oder werden gar […]

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Dr. Sebastian Grabmaier: Überall in Deutschland steigen die Immobilien- und Grundstückspreise für Bauland, ein Ende ist nicht in Sicht. Aber schadet die aktuelle Niedrigzinsphase den Bausparkassen? Die Minizinsen machen die Bausparkassen zu den Gewinnern, in der aktuellen Niedrigzinsphase. Anleger und Selbstnutzer von Immobilien investieren weiter. Denn Sparguthaben bringen wenig bis keine Erträge, oder werden gar mit Abschlägen bedacht.

Bausparkassen mit Minizinsen

Viele Menschen die nutzen die niedrigen Zinsen aus und investieren mehr denn je in Immobilien. Kaufen gilt gegenüber dem Mieten weiterhin als lohnend, sagt Axel Guthmann, Verbandsdirektor der Landesbausparkassen. Im Jahr 2018 wurden 269 Milliarden Euro in Wohnungen, Häuser, Grundstücke und Agrarflächen finvestiert, doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren.

Dr. Sebastian Grabmaier - Bausparkassen gewinnen trotz Minizinsen
Dr. Sebastian Grabmaier – Bausparkassen gewinnen trotz Minizinsen

Bausparkassen trotz Minizinsen im dicken Plus

Die Bausparkassen rechnen in diesem Jahr mit einem satten Plus im mittleren einstelligen Bereich – trotz deimmer weiter steigenden Immobilienpreise. Auch die amtliche Einschätzung des Immobilienmarktberichts 2019 sagt: Die Deutschen sind wegen der Niedrig-Zinsen weiterhin bereit, die derzeitigen Immobilienpreise zu finanzieren. Ein Ende des Immobilien-Booms scheint also nicht in Sicht.

Dr. Sebastian Grabmaier: Leitzins bei NULL Prozent

Die Niedrigzinspolitik der EZB hilft den Anlegern und Bauherren. Der Leitzins im Euroraum liegt seit März 2016 bei null Prozent. Mit Blick auf die Mini-Zinsen bleibt es für Bauherren extrem attraktiv, sich Geld für Traumhaus oder -wohnung zu leihen. „Bausparkassen haben Sofort-Kredite im Angebot, mit denen man sich die Zinsen bis zu 30 Jahre lang sicher kann“, erklärt Wüstenrot-Chef Bernd Hertweck, der zeitgleich auch Verbands-Chef der privaten Bausparkassen ist.

DER WUNSCH NACH EIGENTUM

Der Chef des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Bernd Hertweck, sagte der Deutschen Presse-Agentur, er erwarte für die Institute unter seinem Dach ein Plus von mehr als fünf Prozent bei den ausgezahlten Baugeldern. Die Bundesgeschäftsstelle der Landesbausparkassen teilte mit, das eigene Geschäft werde um gut fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen.

Dr. Sebastian Grabmaier: Letzlich können aber wohl nur „Besserverdienende“ ihren Wunsch nach Eigentum verwirklichen. Zwar sind die Zinsen aktuell sehr niedrig und damit äußerst attraktiv. Aber wer eine Immobilie bauen oder kaufen will, benötigt immer mehr Eigenkapital, sonst gibt es kaum eine Finanzierung nach Wunsch. Grundstücke oder Eigentuswohnungen in den Ballungszentren werden knapp, daher weichen viele Bauherren auf die sogenannten Speckgürtel aus. Im Umland führt es dazu, das auch hier die Bauplätze rar werden. Auch hier steigen die Preise für Grundstücke und Häuser kräftig, noch scheinen diese bezahlbar.

Der Chef des Verbandes der Privaten Bausparkassen, Bernd Hertweck, sagte: Wer sich für eigene vier Wände entscheidet, spart einfach deutlich mehr als andere und baut so entsprechendes Vermögen auf. Im Alter profitiert er dann zusätzlich von der eingesparten Miete als steinerne Zusatzrente.

  • Dr. Sebastian Grabmaier studierte Jura an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der University of Chicago. 2001 erfolgte die Promotion zum Dr. jur.. 1999 bis 2001 durchlief er verschiedene Stationen beim Allianz-Konzern, unter anderem als Vorstandsassistent und Geschäftsstellenleiter in der Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Parallel absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium an den Universitäten St. Gallen, Schweiz, Vlerick Leuven Business School, Belgien und der Universität Nyenrode, Niederlande, das er 2002 mit einem MBA in Financial Services & Insurance abschloss. Dr. Sebastian Grabmaier ist zudem CEO der börsennotierten Muttergesellschaft JDC Group (vormals Aragon AG).

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Thomas Olek: Zukunftsmiete in Frankfurt 100 Euro/m² https://greys.cc/thomas-olek-zukunftsmiete-in-frankfurt-100-euro-m%c2%b2/ https://greys.cc/thomas-olek-zukunftsmiete-in-frankfurt-100-euro-m%c2%b2/#comments Mon, 06 May 2019 10:26:47 +0000 http://greys.cc/?p=185 Immobilienexperte Oskar von Döhlen, im Gespräch mit Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG  über den Immobilienstandort Frankfurt am Main. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und dem Brexit sei Dank wird demnächst Frankfurt am Main die „Finanzmetropole Europas“ sein. Auch darum ist die Mainmetropole zu einem der begehrtesten Ziele für Immobilien Investoren aufgestiegen. Der Markt befindet […]

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Immobilienexperte Oskar von Döhlen, im Gespräch mit Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG  über den Immobilienstandort Frankfurt am Main.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und dem Brexit sei Dank wird demnächst Frankfurt am Main die „Finanzmetropole Europas“ sein. Auch darum ist die Mainmetropole zu einem der begehrtesten Ziele für Immobilien Investoren aufgestiegen. Der Markt befindet sich auf Rekordpreisniveau und trotzdem, die Stadt vergrößert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Seit der Jahrtausendwende zogen Einhunderttausend Neubürger in die Heimatstadt des Johann Wolfgang von Goethe. In den letzten 5 Jahren waren es durchschnittlich Elftausend Bürger.

Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)
Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)

Über den Boom des Immobilienmarktes und über den daraus abzuleitenden Trend in Frankfurt sprach Oskar von Döhlen, im vornehmen Frankfurter Opernturm, mit dem CEO der publity AG Thomas Olek, einem der momentan erfolgreichsten Immobilien Unternehmer Deutschlands.

Oskar von Döhlen: Herr Olek, Frankfurt am Main gewinnt immer stärker an Zuwachs. Mit welcher Entwicklung ist ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren zu rechnen?

Thomas Olek: Nach aktuellen Prognosen ist davon auszugehen, dass Frankfurt in den kommenden 20 Jahren um weitere 100.000 Einwohner wächst. Damit wird auch der Trend weiterhin bestätigt.

Oskar von Döhlen: Welche Rolle spielt dabei der Brexit?

Thomas Olek: Es ist offensichtlich, dass Frankfurt seit dem Brexit stark in den Fokus von internationalen Bankinstituten und Managern geraten ist. Standorte und Niederlassungen internationaler Banken sollen erweitert werden. Goldman Sachs verkündete beispielsweise kürzlich, dass man sich nach einem eventuellen Brexit innerhalb Frankfurts vergrößern wird.

All dieses sorgt natürlich für einen gewaltigen Zuzug hoch bezahlter Managern. Das sind Top Mieter, die  nicht weit von ihrem Arbeitsplatz entfernt wohnen möchten und es bevorzugen mitten in der City zu residieren. Demzufolge steigen die Mieten, da das Angebot mit der Nachfrage nicht in Einklang zu bringen ist.

Dazu kommt der Tross von internationalen Finanzvermittlern und Agenturen, die den Banken hinterher ziehen und sich aufgrund eines Brexits bereits jetzt aus London verabschieden und in Frankfurt ein neues Domizil suchen. Für die Eigentümer von Wohnungen in Innenstadtlagen beginnt eine glückliche Zeit. Frankfurt steigt auf zum Eldorado für Eigentümer und Investoren.

Oskar von Döhlen: Nicht nur für Investoren und Bankinstitute mit Ihrem Managertross ist Frankfurt ein begehrtes Ziel geworden. Auch der Zuwachs von Studenten wird aufgrund des hervorragenden Rufs einiger Universitäten und Hochschulen immer größer. Finden diese überhaupt noch einen Platz in „Mainhatten“?

In Berlin wohnen Studenten auch nicht am Kurfürstendamm 

Thomas Olek: In der Vorbereitung auf dieses Interview habe ich recherchieren lassen, dass zirka 60.000 Studenten derzeit in Frankfurt immatrikuliert sind. Dies macht sich natürlich deutlich am  Wohnungsmarkt bemerkbar. Jährlich werden zwar 2500 neue Wohnungen gebaut, doch die Nachfrage wird damit bei Weitem nicht gedeckt.  Für „normale“ Studenten ist es momentan nahezu unmöglich, eine bezahlbare Wohnung in Frankfurter City-Lage zu finden. Dieses unterscheidet sich allerdings kaum von anderen Großstädten Deutschlands. In Berlin wohnen Studenten, soweit mir bekannt ist, meist  auch nicht am „Kurfürstendamm“ oder „Unter den Linden“.

Oskar von Döhlen: Sehen Sie zukünftig für „normale“ Familien bezahlbaren Wohnraum in der Frankfurter City?

Thomas Olek: Nein. Dazu kommt, dass aus bereits von mir genannten Gründen zunehmend Luxuswohnungen gebaut werden, auch im Umland. Sehen Sie zum Beispiel den Henniger Turm in Sachsenhausen oder dem Grand Tower, in dem Verkaufspreise von bis zu 20.000 Euro für einen Quadratmeter gefordert – und bezahlt werden. In diesen Luxussegment ist die Nachfrage  überproportional hoch.

Angebotsmangel und ständig steigende Mieten sorgen dafür, dass Einwohner vermehrt in Randbezirke ziehen oder ziehen müssen. Das belebt und verteuert natürlich auch dort, in den sogenannten „Speckgürteln“ der Metropolen die Wohnungspreise.

Meines Erachtens kann lediglich die Politik dieses Problem lösen. Wenn es gewollt ist, dass die Innenstädte nicht lediglich von Managern und Besserverdienern bewohnt werden,  muss die öffentliche Hand investieren und subventionieren. Das wird niemand wollen. Jedenfalls sehe ich diesbezüglich  keine klaren Lösungsansätze.

Helfen würde es allerdings, wenn wir zum Beispiel Bundesweit gültige Bauverordnungen und Vorschriften hätten. Diese würde die Bearbeitungszeit von Bauanträgen sicherlich drastisch verkürzen und dazu beitragen ebenfalls Bürokratie abzubauen.

Um dem Problem Herr zu werden müssen neue Stadtteile entwickelt werden. Fokus sollte dabei auf die vollständige Erschließung und öffentliche Anbindung dieser neuen Stadtviertel gelegt werden. Auch weitere Ausweisungen von Bauflächen wären hilfreich um relativ schnell mehr Wohnraum zu schaffen.

Oskar von Döhlen: Wie sehen Sie die für die Entwicklung auf dem Immobiliemarkt für die kommenden Jahre?

Thomas Olek: Man muss abwarten. Wie bereits gesagt, die Politik spielt eine große Rolle. Ein klarer Wille muss erkennbar sein, geprägt von mutigen politischen Entscheidungen. Aber seien wir ehrlich, eine Lösung wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll, der auch nicht allzu viel kostet, ist momentan nicht zu erkennen.

Oskar von Döhlen: Wie lange sehen Sie diesen Trend noch? Wie lange wird sich Ihrer Einschätzung nach der Frankfurter Immobilienraum so weiterentwickeln?

Langfristig wird Frankfurt Mietpreise wie New-York, London oder Paris haben

Thomas Olek: Frankfurt bleibt weiterhin attraktiv und entwickelt sich zu einer der begehrtesten Ziele für Investoren weltweit. Und dieser Trend ist meines Erachtens nicht mehr aufzuhalten. Darum wird sich auch Frankfurt an Immobilien- und Mietpreise gewöhnen müssen, wie sie heute in New York, London, Paris, Kopenhagen oder anderen Metropolen völlig normal sind. Wir reden hier nicht von einer Miete für Wohnraum von zwanzig Euro pro Quadratmeter. Wir reden von Einhundert, Zweihundert oder noch mehr. Denken Sie an meine Worte, für eine gute 60 qm Wohnung in der Frankfurter City werden sie in 10 bis 15 Jahren durchschnitlich zwischen vier- und achttausend Euro zahlen.

Oskar von Döhlen: Das würde bedeuten, dass Sie einen Mietpreis von Einhundert Euro für Mietwohnungen langfristig in Frankfurt sehen?

Thomas Olek: Ja. Dafür werden aber die Mietpreise in London fallen (lächelt).

Oskar von Döhlen: Herr Olek, ich bedanke mich für das Gespräch.

Weitere Interviews: Hamburg

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