Enteignung von Wohnungsgesellschaften?  –  Interview Jörn Reinecke

Immer mehr Menschen fällt es schwer, in Metropolen bezahlbaren Wohnraum zu finden. Der Trend zeichnet sich mittlerweile auch immer stärker in kleineren Städten ab. Aber wen wundert dieser Zustand? Ländliche Regionen werden verlassen, weil mehr Arbeitsplätze und Bildungsmöglichkeiten in den Metropolen aufzufinden sind. Gegenmaßnahmen um die Kehrtwende einzuleiten gibt es eine Menge. Mietpreisbremse, Mietendeckel oder Neubauprojekte. Immer mehr Spezialisten aus der Immobilienbranche äußern sich zu diesem Thema, so auch Jörn Reinecke — Vorstandsmitglied der Magna Real Estate AG aus Hamburg.

Jörn Reinecke äußert sich zur Enteignung der Wohnungsgesellschaften
Jörn Reinecke äußert sich zur Enteignung der Wohnungsgesellschaften

Jörn Reinecke in einem interessanten Interview

Der freie Journalist Thomas Hagedorn führte mit Jörn Reinecke ein Interview bezüglich der Wohnungsnot und ihren Aussichten:

Thomas Hagedorn: Herr Reinecke, denken Sie, dass die Maßnahmen der Bundesregierung ausreichen um die Wohnungsnot und steigende Mietpreise zukünftig zu stoppen?

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Jörn Reinecke: Nein, die Maßnahmen reichen noch nicht aus. Ein Umdenken ist gefordert. Nachverdichtung insbesondere gering besiedelter Quartiere mit erneuerungsbedürftigen Bestand sind notwendig, um die Menschen unterzubringen.

Thomas Hagedorn: Wie kann es geschafft werden das ganze schnell umzusetzen?

Jörn Reinecke: Schnell ist schwierig. Gerade in Bezug auf neue Stadtviertelkonzepte. Wir müssen uns mit dem Bestand beschäftigen.

Thomas Hagedorn: Reicht es denn aus, alleine den städtischen Bau zu verdichten?

Jörn Reinecke: Nein das reicht nicht aus. Ebenso sind innovative Quartiers- und Stadtviertelkonzepte erforderlich. Es muss mit neuen Konzepten reagiert werden.

Thomas Hagedorn: Es bestehen auch andere wirtschaftliche Konzepte. Wie zum Beispiel die Enteignung der Wohnungsgesellschaften oder die Mieten zu deckeln. Was halten Sie von diesen Vorschlägen.

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Jörn Reinecke: Diese Vorschläge werden die Probleme nicht lösen können, weil es keinen zusätzlichen Wohnraum schafft. Im Gegenteil, würden wir die Mieten deckeln würden sogar mehr Menschen in die Städte ziehen. Bei einer Enteignung wäre es ein fatales Signal in Richtung Investoren, die benötigt werden um neuen Wohnraum entstehen zu lassen.

Thomas Hagedorn: Die Wohnungsnot kommt vor allem durch den „run“ auf die Metropolen zustande. Denken Sie der „run“ wird weiterhin anhalten?

Jörn Reinecke: Davon kann man sehr stark ausgehen. Der Trend ist nicht nur in Deutschland zu erkennen sondern weltweit. Die wirtschaftliche Aktivität spielt sich in den Ballungszentren ab. Die Arbeitsmärkte, Bildungsangebote und Infrastruktur spielt dabei natürlich eine große Rolle. Das sind die Faktoren die die Menschen anzieht. In den nächsten 10–15 Jahren kann man deswegen davon ausgehen, dass der „run“ weiterhin bestehen bleibt.

Thomas Hagedorn: Danke für das interessante Interview, gleichwohl für Ihre Zeit.

Jörn Reinecke: Gern, ich bedanke mich für das angenehme Gespräch.

 

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Thomas Olek: Zukunftsmiete in Frankfurt 100 Euro/m²

Immobilienexperte Oskar von Döhlen, im Gespräch mit Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender der publity AG  über den Immobilienstandort Frankfurt am Main.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern und dem Brexit sei Dank wird demnächst Frankfurt am Main die „Finanzmetropole Europas“ sein. Auch darum ist die Mainmetropole zu einem der begehrtesten Ziele für Immobilien Investoren aufgestiegen. Der Markt befindet sich auf Rekordpreisniveau und trotzdem, die Stadt vergrößert sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. Seit der Jahrtausendwende zogen Einhunderttausend Neubürger in die Heimatstadt des Johann Wolfgang von Goethe. In den letzten 5 Jahren waren es durchschnittlich Elftausend Bürger.

Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)
Thomas Olek zur Lage des Immobilienmarktes in Frankfurt (Main)

Über den Boom des Immobilienmarktes und über den daraus abzuleitenden Trend in Frankfurt sprach Oskar von Döhlen, im vornehmen Frankfurter Opernturm, mit dem CEO der publity AG Thomas Olek, einem der momentan erfolgreichsten Immobilien Unternehmer Deutschlands.

Oskar von Döhlen: Herr Olek, Frankfurt am Main gewinnt immer stärker an Zuwachs. Mit welcher Entwicklung ist ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren zu rechnen?

Thomas Olek: Nach aktuellen Prognosen ist davon auszugehen, dass Frankfurt in den kommenden 20 Jahren um weitere 100.000 Einwohner wächst. Damit wird auch der Trend weiterhin bestätigt.

Oskar von Döhlen: Welche Rolle spielt dabei der Brexit?

Thomas Olek: Es ist offensichtlich, dass Frankfurt seit dem Brexit stark in den Fokus von internationalen Bankinstituten und Managern geraten ist. Standorte und Niederlassungen internationaler Banken sollen erweitert werden. Goldman Sachs verkündete beispielsweise kürzlich, dass man sich nach einem eventuellen Brexit innerhalb Frankfurts vergrößern wird.

All dieses sorgt natürlich für einen gewaltigen Zuzug hoch bezahlter Managern. Das sind Top Mieter, die  nicht weit von ihrem Arbeitsplatz entfernt wohnen möchten und es bevorzugen mitten in der City zu residieren. Demzufolge steigen die Mieten, da das Angebot mit der Nachfrage nicht in Einklang zu bringen ist.

Dazu kommt der Tross von internationalen Finanzvermittlern und Agenturen, die den Banken hinterher ziehen und sich aufgrund eines Brexits bereits jetzt aus London verabschieden und in Frankfurt ein neues Domizil suchen. Für die Eigentümer von Wohnungen in Innenstadtlagen beginnt eine glückliche Zeit. Frankfurt steigt auf zum Eldorado für Eigentümer und Investoren.

Oskar von Döhlen: Nicht nur für Investoren und Bankinstitute mit Ihrem Managertross ist Frankfurt ein begehrtes Ziel geworden. Auch der Zuwachs von Studenten wird aufgrund des hervorragenden Rufs einiger Universitäten und Hochschulen immer größer. Finden diese überhaupt noch einen Platz in „Mainhatten“?

In Berlin wohnen Studenten auch nicht am Kurfürstendamm 

Thomas Olek: In der Vorbereitung auf dieses Interview habe ich recherchieren lassen, dass zirka 60.000 Studenten derzeit in Frankfurt immatrikuliert sind. Dies macht sich natürlich deutlich am  Wohnungsmarkt bemerkbar. Jährlich werden zwar 2500 neue Wohnungen gebaut, doch die Nachfrage wird damit bei Weitem nicht gedeckt.  Für „normale“ Studenten ist es momentan nahezu unmöglich, eine bezahlbare Wohnung in Frankfurter City-Lage zu finden. Dieses unterscheidet sich allerdings kaum von anderen Großstädten Deutschlands. In Berlin wohnen Studenten, soweit mir bekannt ist, meist  auch nicht am „Kurfürstendamm“ oder „Unter den Linden“.

Oskar von Döhlen: Sehen Sie zukünftig für „normale“ Familien bezahlbaren Wohnraum in der Frankfurter City?

Thomas Olek: Nein. Dazu kommt, dass aus bereits von mir genannten Gründen zunehmend Luxuswohnungen gebaut werden, auch im Umland. Sehen Sie zum Beispiel den Henniger Turm in Sachsenhausen oder dem Grand Tower, in dem Verkaufspreise von bis zu 20.000 Euro für einen Quadratmeter gefordert – und bezahlt werden. In diesen Luxussegment ist die Nachfrage  überproportional hoch.

Angebotsmangel und ständig steigende Mieten sorgen dafür, dass Einwohner vermehrt in Randbezirke ziehen oder ziehen müssen. Das belebt und verteuert natürlich auch dort, in den sogenannten „Speckgürteln“ der Metropolen die Wohnungspreise.

Meines Erachtens kann lediglich die Politik dieses Problem lösen. Wenn es gewollt ist, dass die Innenstädte nicht lediglich von Managern und Besserverdienern bewohnt werden,  muss die öffentliche Hand investieren und subventionieren. Das wird niemand wollen. Jedenfalls sehe ich diesbezüglich  keine klaren Lösungsansätze.

Helfen würde es allerdings, wenn wir zum Beispiel Bundesweit gültige Bauverordnungen und Vorschriften hätten. Diese würde die Bearbeitungszeit von Bauanträgen sicherlich drastisch verkürzen und dazu beitragen ebenfalls Bürokratie abzubauen.

Um dem Problem Herr zu werden müssen neue Stadtteile entwickelt werden. Fokus sollte dabei auf die vollständige Erschließung und öffentliche Anbindung dieser neuen Stadtviertel gelegt werden. Auch weitere Ausweisungen von Bauflächen wären hilfreich um relativ schnell mehr Wohnraum zu schaffen.

Oskar von Döhlen: Wie sehen Sie die für die Entwicklung auf dem Immobiliemarkt für die kommenden Jahre?

Thomas Olek: Man muss abwarten. Wie bereits gesagt, die Politik spielt eine große Rolle. Ein klarer Wille muss erkennbar sein, geprägt von mutigen politischen Entscheidungen. Aber seien wir ehrlich, eine Lösung wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll, der auch nicht allzu viel kostet, ist momentan nicht zu erkennen.

Oskar von Döhlen: Wie lange sehen Sie diesen Trend noch? Wie lange wird sich Ihrer Einschätzung nach der Frankfurter Immobilienraum so weiterentwickeln?

Langfristig wird Frankfurt Mietpreise wie New-York, London oder Paris haben

Thomas Olek: Frankfurt bleibt weiterhin attraktiv und entwickelt sich zu einer der begehrtesten Ziele für Investoren weltweit. Und dieser Trend ist meines Erachtens nicht mehr aufzuhalten. Darum wird sich auch Frankfurt an Immobilien- und Mietpreise gewöhnen müssen, wie sie heute in New York, London, Paris, Kopenhagen oder anderen Metropolen völlig normal sind. Wir reden hier nicht von einer Miete für Wohnraum von zwanzig Euro pro Quadratmeter. Wir reden von Einhundert, Zweihundert oder noch mehr. Denken Sie an meine Worte, für eine gute 60 qm Wohnung in der Frankfurter City werden sie in 10 bis 15 Jahren durchschnitlich zwischen vier- und achttausend Euro zahlen.

Oskar von Döhlen: Das würde bedeuten, dass Sie einen Mietpreis von Einhundert Euro für Mietwohnungen langfristig in Frankfurt sehen?

Thomas Olek: Ja. Dafür werden aber die Mietpreise in London fallen (lächelt).

Oskar von Döhlen: Herr Olek, ich bedanke mich für das Gespräch.

Weitere Interviews: Hamburg

Klemens Hallmann – neuer Großaktionär der JDC Group AG

Ein neuer Großaktionär für die JDC Group AG! Die österreichische Beteiligungsgesellschaft Hallmann Holding International Investment (HHI) plant seinen Anteil an der JDC Group AG enorm aufzustocken. Bisher gehörten dem österreichischen Investor und JDC-Aufsichtsrat Klemens Hallmann 9,14 Prozent des börsennotierten Unternehmens.

 

Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier
Vorstand der JDC Group AG: Stefan Bachmann, Ralph Konrad, Dr. Sebastian Grabmaier

 

Es wurde bereits grünes Licht für weitere Anteilskäufe seitens der HHI an der JDC Group AG gegeben, dies wurde eingehend von der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA und der deutschen Finanzaufsichtsbehörde Bafin geprüft. Der JDC-Chef Dr. Sebastian Grabmaier nimmt gegenüber des Finanznachrichtenportal „Fonds Professionell“ folgenede Stellung: „Schon heute ist Klemens Hallmann als Aufsichtsratsmitglied ein wichtiger Berater der Gesellschaft. Wir freuen uns darüber, dass sein Unternehmen ihr Aktienpaket deutlich aufstocken will und damit neben Ralph Konrad und mir eine wesentliche Beteiligung halten wird.“

Der JDC Group AG angehörig sind unter anderem der Maklerpool Jung, DMS & Cie. sowie die deutsch-österreichische Finanzdienstleistungsgruppe Finum Private Finance. 2015 ist die JDC Group AG aus dem Finanzunternehmen Aragon entwachsen. Der Vorstand der AG besteht aus drei Köpfen: Ralph Konrad, Ex-Google-Mitarbeiter Stefan Bachmann und der Vorstandschef Dr. Sebastian Grabmaier.

Klemens Hallmann ist Jahrgang 1976 und hat sich aus einfachen Verhältnissen hochgearbeitet. Zu aller erst beschäftigte und ivnvestierte er in Immobilien, daraufhin beteiltigte er sich an einer Holding sowie an anderen Firmen. Knapp zehn Prozent des Vermögensverwalters C-Quadrat gehörten durch Anteilsscheine der Holding International Investment. Dieses Aktienpaket wurde 2017 (im vergangenen JAhr) an die chinesische HNA Group veräußert. Desweiteren gehört der erfolgreiche Unternehmer zu den 100 reichsten Österreichern.

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Berlin Atlantic Capital AG: Fondspirat Oliver Schulz endgültig als Lügner abgeurteilt

GoMoPa berichtet über Berlin Atlantic Capital AG: Wie viele Beweise braucht Renate Daum (einst Gruner+Jahr-Journalistin, jetzt Verbraucherberaterin bei der Stiftung Warentest in Berlin) noch, ehe sie einsieht, dass sie einem Lügner auf den Leim gegangen ist?

Zapp - Berlin Atlantic Capital AG
Renate Daum

Am 1. April 2015 jammerte Daum im NDR-Magazin ZAPP wieder einmal, dass der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net versucht habe, ihre Arbeit schlecht zu machen.

In der Sendung bezog man sich auf einen sogenannten Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung und behauptete: „Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net steht im Verdacht, deutsche Investmentfirmen massiv unter Druck gesetzt zu haben. Das geht aus Unterlagen hervor, die NDR und ‚SZ‘ einsehen konnten.“

Zu dem Rechercheverbund meinte vorgestern Michael Mross, der Chefredakteur und Herausgeber des Berliner Nachrichtenportals MMnews:

Zitat:

Wenn der sogenannte „Rechercheverbund“ WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung zuschlägt, kann man getrost das Gegenteil annehmen.

 

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Norbert Porazik Maklerpool Fonds Finanz – Gier statt Sicherheit?

Norbert Porazik antwortete auch nach mehrmaligem Nachhaken nicht. Auch im Video „Wie sicher ist Fonds Finanz?“ von Finanzchef Tim Bröning gibt es zur Risiko-Absicherung keine Antwort.

Norbert Poraziks Geschäftspartner
Norbert Poraziks Geschäftspartner

Der Fall Captura GmbH erinnert ein wenig an die S&K-Immobilienfirma von Stephan Schäfer und Jonas Köller in Frankfurt. Auch dort war der Maklerpool Fonds Finanz involviert.

Schäfer und Köller wird seit dem 24. September 2015 nach zweijähriger Untersuchungshaft vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess wegen bandenmäßigen Betruges mit einem Schaden von 240 Millionen Euro an rund 6.000 Anlegern gemacht. Lehren hat Fonds Finanz aus dem Desaster offenbar nicht gezogen.

Die Liste der aktuellen Produktanbieter auf Fonds Finanz ist bezogen auf Risiko und Sicherheit weiterhin eine Liste des Horrors.

GoMoPa.net fragte Norbert Porazik unter anderem nach folgenden Anbietern:

Beispiel Aquila

Sie bieten aktuell als Sachwert-Investment den Aquila Capital Fonds Privat EquitiyINVEST, I (AIF) an? Was tun Sie, um die Risiken Ihrer Kunden zu minimieren?

Vorigen Sommer wurde bekannt, dass das Fondsmanagement von Aquila WaldINVEST III 40 Prozent des eingesetzten Kapitals im Regenwald verbrennt.

Im Februar und März 2015 gab es öffentliche Kritik an einer schlechten Performance der Aquila-Fonds, nicht eingehaltenen Versprechen und daran, dass die Aquila-Treuhänderin bei den notleidenden Fonds Anlegerrechte massiv missachten würde.

Beispiel CFB

Warum schicken Sie angesichts des Immobilienfondsgrabes CFB 142 einen Flugzeugfonds der Commerzbank, den CFB Flugzeuginvestment I (AIF), ins Rennen?

Meinen Sie, dass die Commerzbank-Manager bei Flugzeugen weniger riskant arbeiten, als bei Immobilienfonds, wo sie sich nicht einmal auf den konzerneigenen Vermieter verlassen konnten?

Beispiel Dr. Peters

Die gleiche Frage stellt sich bei Dr. Peters. Das Emissionshaus ist mit Schiffsfonds reihenweise krachen gegangen, nun sollen sie es mit Flugzeugen besser können (DS Fonds Nr. 140 Flugzeugfonds XIV (AIF)?

Beispiel Hanseatisches Fußballkontor

Wie sieht Ihre Sicherheits-Prüfung für Ihre Kunden bei den von Ihnen vertriebenen Nachrangdarlehen der Hanseatischen Fußballkontor GmbH aus? Sie bieten diese an, obwohl im Juni 2015 bekannt wurde, dass das Unternehmen bilanziell überschuldet ist und versucht, sich mit einer 50 Millionen Euro Anleihe zu retten.

Quelle: GoMoPa – lesen Sie den kompletten Artikel.

Jörn Reinecke: Immobilien sind das beste Geschäft

Für den Immobilienunternehmer Jörn Reinecke von der Hamburger Magna Immobilien AG ist der anhaltende Mangel an Wohnungen in Deutschland ein Glücksfall. Denn in dieser Lage kann er das machen, was er für das beste Geschäft der Welt hält: Immobilien entwickeln.

 

Skizze eines Projekts der Magna Immobilien AG von Jörn Reinecke in Ahrensburg
Skizze eines Projekts der Magna Immobilien AG von Jörn Reinecke in Ahrensburg

 

Jörn Reinecke ist seit mehr als 25 Jahren unternehmerisch tätig, vor allem im Immobilienbereich. Heute ist er Vorstand der Magna Immobilien AG, einem inhabergeführten Immobilienunternehmen mit Sitz in Hamburg.

Das Unternehmen erwirbt deutschlandweit Grundstücke und Bestandsobjekte als Asset- oder Sharedeals. Darüber hinaus beteiligt es sich an bestehenden Projekten und stellt dabei Kapital und Know-how zur Verfügung.

Insgesamt haben die Projekte von Magna derzeit ein Entwicklungs- und Transaktionsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro. Wir sprachen mit Vorstand Jörn Reinecke über seine Herangehensweise ans Immobiliengeschäft.

FerryHouse: Lassen Sie uns gleich zu Ihrem Geschäft kommen. Wenn Sie beurteilen, ob eines der unzähligen Projekte, die man Ihnen vorlegt, Potential hat und ob es für Sie einen Gewinn bringen wird, woher nehmen Sie die Kraft und die Überzeugung für Ihre Entscheidungen?

Jörn Reinecke: Zunächst habe ich meinen Co-Vorstand David Liebig und auch insgesamt ein sehr gutes Team, mit dem ich teils schon über Jahrzehnte äußerst erfolgreich zusammenarbeite. Und in unserer Arbeit gehen wir im Unterschied zu manchen Konkurrenten gern bis ans Limit.

Das heißt, wir schauen uns viele verschiedene Projekte wie möglich an und haben dann natürlich eine sehr große Auswahl. Und aus dieser Auswahl wählen wir am Ende nur eine Handvoll Projekte aus, von denen wir dann mit Sicherheit wissen, dass es die besten sind.

FerryHouse: Magna unternimmt Immobilieninvestitionen in Großstädten ab etwa 100.000 Einwohnern, aber auch in wachsenden Kleinstädten. Sie entwickeln sowohl Wohnimmobilien als auch ausgewählte gewerbliche Büro-, Handels- und Logistikimmobilien. Wie bewerkstelligen Sie eine solche Vielfalt an Projekten?

Jörn Reinecke: Wir haben im letzten Monat von unserem Projekt in Hamburg Othmarschen 115 Wohneinheiten an ein deutsches Versorgungswerk veräußert. Das ist eine hervorragende Lage mitten im beliebten Stadtteil Othmarschen.

Wir hatten das Areal im vergangenen Jahr gekauft, und nun schreiten die Bauarbeiten gut voran. Ende nächstes Jahr werden wir die ersten Mieter begrüßen können. Es ist eine zurückhaltende, helle Architektur, die Planung dazu kam von [dem Hamburger Architektenbüro] MPP Meding.

Aber zurück zu Ihrer Frage. Die Möglichkeit, eine solche Vielfalt an Projekten zu realisieren, bringt uns den Vorteil, dass wir flexibel bleiben und uns jederzeit verändern können, wenn sich die Zeiten ändern. Und das kann ja manchmal sehr plötzlich geschehen.

Wenn also vielleicht irgendwann Projekte mit Wohnimmobilien nicht mehr so lukrativ sind, dann können wir uns auf Büroimmobilien konzentrieren oder auf Logistikimmobilien und so weiter. Wer nicht ausreichend flexibel ist, kann in diesem Markt auf lange Sicht nicht bestehen.

Zudem macht es auch einfach Spaß, eine Vielfalt an Projekten zu managen. So bleibt man auch empfänglicher für neue Ideen und Trends, die sich jederzeit auftun können. Aber das Entscheidende ist, dass man sich den Trends anpassen muss und darauf vorbereitet sein muss.

FerryHouse: In einem Interview sagten Sie kürzlich, dass Sie in absehbarer Zeit nicht erwarten, dass die Mieten in Berlin wieder sinken. Ist Berlin damit ein Sonderfall?

Jörn Reinecke: Nein, Berlin ist einfach ein besonders krasser Fall. Dort gab es in den letzten fünf Jahren eine Nettozuwanderung von einer Viertelmillion Menschen. Mit der einhergehenden wachsenden Nachfrage nach Wohnraum konnte die Bautätigkeit bei Weitem nicht mithalten.

Die Bauwirtschaft in Berlin hat sicherlich schon viel geleistet. Doch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung von Angebot und Nachfrage müssen Kaufpreise und Mieten steigen. Eine nennenswerte Preiserholung kann man in naher Zukunft einfach nicht erwarten.

Und was für Berlin gilt, das gilt in ähnlicher Form auch für andere Städte. Auch die traditionell teuren Städte wie München oder Hamburg sind betroffen. Denn auch hier können Wohnungsbau und Sanierung von nicht genutzten Immobilien nicht mit der Nachfrage mithalten.

FerryHouse: Wer ist Schuld an dieser Entwicklung?

Jörn Reinecke: Ich würde hier nicht von Schuld sprechen, sondern einfach von der Logik der Realitäten. Die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland ist für alle unerwartet gestiegen. Der Wohnraum wurde knapp und somit auch entsprechend teuer.

Die hohen Preise wiederum waren der Anreiz zum Bauen, und nun wird in Deutschland wieder mit Elan gebaut. Für mich und die Magna Immobilien AG ist das Grund zur Freude und ein Glücksfall. Denn in unseren Augen sind Immobilien das beste Geschäft der Welt.

FerryHouse: Vielen Dank für das Gespräch!

Quelle: FerryHouse AG

 

Die Mietpreislage in Deutschland – zu teuer

Unter anderem treiben politische Fehlgriffe in den letzten Jahren den Mietpreis enorm in die Höhe. Die Lage wäre schon viel schlimmer, wenn es nicht Unternehmer, wie den Hamburger Jörn Reinecke von der Magna Immobilien AG geben würde.

Jörn Reinecke
MAGNA Immobilien AG – (Grafik: Skizze eines aktuellen Projekts der Magna Immobilien AG in Hamburg-Othmarschen)

Interview

Jörn Reinecke ist Vorstand der Magna Immobilien Ag, darüber hinaus ist er seit mehr als 25 Jahren unternehmerisch tätig und das vor allem im Immobilienbereich. Er hat auch einiges vorzuweisen: seine Projekte und sein derzeitiges Entwicklungs- und Transaktionsvolumen liegt bei rund 2,5 Milliarden Euro. Ein Interview mit Berlin Journal bringt Aufschluss im Thema Wohnungsmarkt.

Lean Management – Mitarbeiter entlassen?

Lean Management gilt als ein verbreitetes Vorgehen um Konzerne noch ertragreicher zu gestalten. Davon ist oft der Mittelstand betroffen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden dabei Mitarbeiter entlassen. Joachim True, Unternehmensberater bei True Change mit Sitz in Lüneburg ist der Meinung, dass Mitarbeiter zu entlassen nicht die richtige Lösung sei.

Joachim True
Joachim True – Experte im Lean Management

 

Der Unternehmer erklärt bei seinen Ausführungen über Lean Management und Arbeitskräfte:

Dabei geht es aber nicht um Mitarbeiterentlassungen, sondern um Weiterbildung. Somit muss die Arbeitskraft systematisch qualifiziert und mithilfe von True Change für die Philosophie des Lean Managements begeistert werden … weiterlesen

 

 

Das Spiel auf Zeit: Versicherer zahlen nicht

Berlin Jorunal – Wenn ein Alptraum wahr wird: der Versicherer zahlt nicht und der Versicherungsnehmer steht vor dem Existenzaus. Der Versicherer zeigt sein wahres Gesicht. Er spielt auf Zeit und zahlt einfach nicht. Ein schwarzes Schaf unter den Versicherten scheint die HDI Gerling zu sein.

 

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Einbruch- der Versicherer zahlt aber nicht

 

GoMoPa – wer im Schadensfall bei der falschen Versicherung einen Vertrag unterschrieben hat, dem drohen langwierige bürokratische und juristische Auseinandersetzungen. So anscheinend auch bei HDI Gerling.

Die Zukunft der Finanzberater – bald wird es sie nicht mehr geben

Die Berichterstattung Berlin Journal´s beseitigt einige Unklarheiten. Wird das konservative Geschäft eines Finanzberaters in Zukunft so weiter gehen? Nein. Die Digitalisierung wird die Arbeit und somit die Finanzberater schon in wenigen Jahren auf die Hälfte zusammen schrumpfen lassen. Denn diese Innovation bringt einige Vorteile mit sich, wie zum Beispiel Komfort und eine geringere Beratungsrechnung für den Kunden. Führende Unternehmen in dieser Zukunftsorientierten Vorgehensweise sind Firmen wie die JDC Group mit Dr. Sebastian Grabmaier.

 

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Die JDC Group in der Finanzbranche. Quelle: JDC Group